Warum DEUTSCHE Auswanderer JAPAN wieder verlassen

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Timestamps:
00:00 Intro
00:51 Wie lange schon in Japan und wann wieder DE?
01:50 Warum Japan?
04:04 Anschluss in Japan finden
05:45 Wie japanisch lernen?
08:42 Was macht Japan lebenswert?
10:12 Warum Japan verlassen?
13:20 Schwierige Aspekte am Leben in Japan
15:08 Für wen ist Japan das Richtige?
16:40 Japan oder Deutschland – Was ist teurer?
17:42 Ist Japan langfristig vorstellbar?
20:38 Was vermisst man aus Deutschland?
21:27 Learnings aus der Zeit in Japan
22:15 Tipps an Leute, die nach Japan wollen

41 Comments

  1. Japaner sind grundsätzlich Kinderfreundlich. Aber mit Kindern ist es in Deutschland günstiger. Gerade was Schule betrifft, geht es Mixed Kindern in Deutschland besser. Auch wenn Deutschland da auch nicht perfekt ist und das Schulsystem extrem veraltet ist. Aber die Schulen sind in Deutschland kostenlos und es herrscht nicht so der krasse Leistungsdruck wie in japanischen Schulen. Auch wird man in Deutschland nicht ausgegrenzt, wenn man etwas anders ist. Meine Kids haben viele Freunde und kennen kaum Rassismus. In Japan wären sie immer Ausländer, weil man ihnen das europäische ansieht. Und ich kenne es von mehreren Mixed Leuten, die dadurch schlechte Erfahrungen in Japan gemacht haben, ob Schule oder Arbeit oder auch Privat. Es gibt ja auch eine Doku dazu: „Hafu“ heißt sie. Aber ansonsten ist Japan echt wunderschön und es lebt sich sehr gut dort, wenn man Arbeit ausklammert. Trotzdem lebe ich zur Zeit, gerade auch wegen meinen Kindern, lieber in Deutschland.

  2. Von Kollegen weiß ich, der in Japan 1 Jahr und paar Monate gearbeitet hat, dass es der reinste Horror ist. Zur Klarstellung: er und ich sind in der IT tätig und kennen uns von der Arbeit. Er war halt immer ein "let's do it" Typ, der immer einfach gemacht hat und damit oft daneben lag (Zeit und Geld verschwendet) oder einen Volltreffer erzielte (z.B. interne Prozesse stark verbessert hat). Er wollte halt um die Welt reisen und in jedem Land, was ihn so interessiert hat, arbeiten. USA, England, usw. Japan war auch auf der Liste und laut ihn, ist es die Hölle gewesen.

    Dort herscht eine Art von "Seniorität" die man einfach nicht überwinden kann. Wenn der Senior "Nein" sagt, egal wie gut und durchrecherchiert die Idee ist, wird es nicht gemacht. Es sind sehr starre hierarchische Strukturen die teils schlimmer sind als in verkrusteten deutschen Mittelstandsfirmen in Bayern (you know if you know). Klar, Kultur und Gesellschaft war alles cool, aber wenn ein 1/3 der Lebenszeit (oder in Japan viel mehr) nur aus Frustration besteht, macht das ganze keinen Spaß. Er hat nach der kurzen Zeit gekündigt und die wollten das erstmal nicht annehmen und haben ihn als schlechten Menschen dargestellt lol.

    Es soll kein hate Kommentar sein, da ich selber dort Urlaub machte und es ein wunderschönes Land mit vielen freundlichen Menschen ist. Wünschte die hätten viel bessere Arbeitsbedingungen.

  3. Japan und Deutschland verbindet geschichtlich eine besondere und schöne Zeit der gemeinsamen Zusammenarbeit und Freundschaft. In Japan haben viel mehr alte Werte überlebt und es läuft keine umvolkung wie bei uns in Deutschland.b

  4. Ich habe mich nach intensiver Recherche explizit gegen Japan als Land entschieden, wo ich leben möchte. Die Arbeitsbedingungen gehen für mich persönlich gar nicht. Irgendwann werde ich wahrscheinlich eine Ferienwohnung kaufen, arbeite sehr viel im Home-Office, aber für eine japanische Firma werde ich nicht arbeiten 🤷🏼‍♂️

  5. Man merke sich, auch deutsche Auswanderer haben diese merkwürdige Verschiebung im Kopf. Man findet es eigentlich nicht so schön, es geht einem eigentlich nicht so gut mit diesem und jenem Umstand – deswegen sollte am besten die ganze Familie dazu kommen

  6. naja aber das macht ja auch sinn das man sich in japan mit freunden nicht in seiner wohnung trifft. die wohnungen sind ja minimal und es ist dann ja auch n krasser einbruch in die privatssphäre, kannst ja praktisch nix verbergen. das versteh ich schon.

  7. Japan, teuer, teuer ungeheuer,nur was für die deutschen "Oberschicht" Kids, aus wohlhabenden Elternhaus. Man bleibt hierbei eben bevorzugt unter seinesgleichen. Später dann ist "Vitamin B" der Schlüssel zur beruflichen Karriere.
    Wer in solchen Seilschaften nicht zuhause ist, hat eben weniger "Glück" im Leben und kommt eher nicht nach Japan oder in die USA, um zu studieren, erst recht nicht Erasmus, oä. Die Zweiklassen Gesellschaft lässt grüßen.Man gönnt sich ja sonst nichts. 😌 🍾 🍸 😌 ⛩️ 👘

  8. Länder wo Arbeiten wichtiger als dein eigenes Leben ist, würde ich niemals hingehen. In DE ist es auch nicht besser

  9. Je öfter und vor allem auch länger ich mich im Ausland aufhalte, desto mehr lerne ich Deutschland zu schätzen. Mein erster Vorschlag für alle Auswanderer wäre, versucht Deutschland nicht "mitzunehmen". Behaltet Deutschland in euren Herzen, aber versucht es nicht woanders zu finden. Ansonsten wird man niemals richtig ankommen. Sich immer wie an einem falschen Ort fühlen, sich niemals richtig in die Gesellschaft einfügen und sich somit auch nie wirklich wohlfühlen. Einen Schritt zurück machen, die Kraft aufbringen, Dinge hinzunehmen, auf die man keinen Einfluss hat und nichts ist unmöglich.

  10. Unsere Deutsch-Japanische Familie lebt in Deutschland. Wir sind sehr glücklich über Japan im Urlaub. Und genießen aktuell den Wechselkurs. Ich liebe Japan, die Leute und das Land und ich vermisse es oft, doch es ist immer eine gute Wahl, dauerhaft in Europa zu leben.

  11. ich habe die Welt bereist und nur in Japan habe ich Rassismus erlebt. Aber OK das ist ein Gefühl das weiße Deutsche sonst nie erleben.

  12. OK, ich wandere lieber nach Frankreich aus. Die sitzen gern drei Stunden beim Mittagessen zusammen und trinken dazu Wein. Den gesundheitlichen Aspekt hab ich jetzt mal kurz verdrängt…

  13. Für mich wäre es auch in Deutschland in Ordnung, wenn wir von Montag bis Freitag länger arbeiten würden, dafür Samstags und Sonntags frei.

  14. Für den Touristen ist Japan ein Paradies. Die Servicekultur, die Pünktlichkeit des Nahverkehrs, die Convenience, die hohe Qualität des günstigen Essens…. Die Preise sind dort günstiger als in Europa… Müsste ich aber dort arbeiten… zu einem niedrigen stagnierenden Lohn, unbezahlte Überstunden leisten und mit wenigen Urlaubstagen leben… Dann wird das ganze schnell zum Alptraum… Ich verdiene hier in Deutschland in 30-50% der Zeit mit einer entspannten 4 Tage Woche und je nach Reiseplänen bis zu 12 Wochen Urlaub im Jahr (bezahlt und unbezahlt freigestellt) genausoviel wie ein Salaryman der frisch in den Beruf eingestiegen ist. Da mache ich lieber jedes Jahr einen wunderbaren Urlaub in Japan und fühle mich dabei wie ein reicher, privilegierter Reisender (Nebenbei, In Deutschland bin ich dem Einkommen nach Arm, da ich absichtlich Teilzeit arbeite, aber natürlich würde ich mich selber nicht so bezeichnen, da ich echten Reichtum anders definiere)

  15. Es kommt aber auch immer auf die Stadt an.
    Japan ist nicht gleich Japan.
    Tokyo ist sehr speziell.
    Kyoto, Hiroshima oder aber Okinawa sind da deutlich besser zum Leben geeignet finde ich. Die Sprache zu beherrschen wird da aber natürlich wichtiger.

    In Tokyo herrscht eine ziemlich dumme Arbeitsmentalität.
    Geprägt von viel Präsenz, Überstunden aber gleichzeitig extreme Unproduktivität.

  16. Der Punkt mit viel Arbeit fühle ich schon sehr. Allerdings hab ich das persönlich hier in Deutschland schon seit Jahren. Arbeit + Nebenjob und gefühlt nur 1 Tag frei die Woche 😅 daher denke ich wird sich da nix groß ändern.

  17. In der Schweiz Arbeite ich 50 Stunde die Woche ohne denn Arbeitsweg dazu gerechnet….. Da ich mir es jetzt leisten kann bin ich für 90 Tagen als Tourist Unterwegs…. wollt ihr mir für Dumm verkaufen? Um 11 Uhr machen die meisten Läden auf und um 20Uhr wieder zu…..hä?

  18. Heftig heftig.
    Es gibt viele gute Punkte im dort zu wohnen. Aber auch viele negativen. Gerade dieses "ständig" auf arbeit sein.

    No way mit Familie.

  19. Na endlich, dieses Denken von vielen Anime-Fans ,dass es in Japan so magisch wäre ist so ein Irrsinn-

  20. 11:00 ja da kann man sich nicht alle 2,3 Wochen mal für 1 Woche einfach krankschreiben lassen so wie das jeder hier in Deutschland immer macht😂. Ne aber mal auf ernst wenn man Urlaubstage für Krankheit benutzen muss ist schon krass was ist wenn man sich ein Arm bricht oder so wird man dann direkt gekündigt oder wie wenn es da sowas wie Krankheittstage nicht gibt?

  21. Ich kann nur eines raten. FINGER WEG VON JAPANISCHEN BEZIEHUNGEN, wenn ihr euch nur durch diese aeussere Fassade des Landes verzaubern lasst und nicht verstanden habt, dass es im Kern eines der Auslaenderfeindlichsten Länder ist, aus Angst westliche Kultur könnte die Verkaufsabteilung nnteten gesellschaftlichen Regeln auflösen.

  22. Es hängt halt davon ab, welcher Typ man ist. Für mich wärs zB ein Alptraum, permanent in Deutschland zu leben (ich bin nicht aus Deutschland und lebe auch nicht in Deutschland) und dauernd nur mit Deutschen reden/arbeiten zu müssen, da ich mit Deutschen eben nicht so sehr die gleichen Werte teile (direkte Konfrontation; häufig ungefragt "konstruktive" Kritik geben; häufig sich ungefragt in der Führung von (pseudo)intellektuellen Gesprächen üben wollen, anstatt mal abzuschalten und die andere Person in Ruhe zu lassen etc). Andere wiederum findens super in Deutschland und würden nie wieder in ihre Länder zurückkehren. Meistens aus wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Gründen. Das sind für mich persönlich aber zu oberflächliche Gründe, in einem Land zu bleiben.
    Die Kritik an den Werten und am Wertlegen von ordentlichem Aussehen ist für mich absolut unverständlich.
    Ich habe zwei Mal in Japan gelebt (beide Male in Kansai) und hatte es leicht, Japaner kennenzulernen. Es hilft wirklich SEHR, wenn:
    ● man die Sprache gut aussprechen kann (und die Umgangssprache lernt, nicht aus dem Textbook!)
    ● wenn man immer mit einem Lächeln den Leuten begegnet, auch wenn man noch so einen schlechten Tag hatte (im Grunde interessieren niemanden meine vergänglichen Mimimis)
    ● wenn man Kansai statt Kanto wählt,
    ● und (und das unterschätzen viele!) wenn man sich ordentlich und gar "cool" kleidet. Letzteres hat dazu geführt, dass ich nie den "gaijin seat" im Zug erlebt habe, weil ich mich chique und hip aber nicht übertrieben (keine freaky Farben) gekleidet und gestylt habe. Und dass ich immer "bliebter" war als die anderen Austauschstudenten (die Westler haben sich teilweise katastrophal gekleidet – wirklich! die waren keinerlei Konkurrenz), ohne auch nur etwas gesagt zu haben. Einige Deutsche wollen anscheinend in einer 120Millionen Seelen Region unbedingt ihre Individualität ausleben, was halt zu Chaos führen würde, wenn das jede/r machen würde. Wo beginnt und endet die Freiheit beim Outfit und Aussehen (Hygiene)? Wenn erwartet wird, dass man sich rasiert, duscht, Haare wäscht, Nägel schneidet? Stellt euch nur den Gestank an den öffentlichen Orten vor, wenn in den vollgestopften Großstädten dort jede/r in offenen schwitzigen tank tops rumrennt, sich nicht rasiert, nicht regelmäßig Haare wäscht, dreckige Fingernägel hat, etc. Hab in Prag sogar mal einen Flitzer gesehen. Stellt euch diese "lustige" und "freie" Mentalität dann bei 120mill Menschen vor. Es … es geht einfach nicht anders. Es wurde so von der Mehrheit mal bestimmt, und der Strich wurde halt anscheinend viel früher gezogen, als es der Durchschnittsdeutsche gemacht hätte. Man muss halt Abstriche machen, damit alles dort so ordentlich aussieht und läuft wie es eben momentan der Fall ist. Japan sahnt deswegen auch international ziemlich viel Lob ab. Je sauberer ein Land, desto mehr signalisiert es uns unterbewusst, dass die Mehrheit sich für irgendwelche Regeln entschieden hat und es von oben herab durchgeboxt wird. Die Alternative wäre für den Durchschnittsdeutschen schlimmer – so gut kenne ich den Durchschnittsdeutschen, um das mal behaupten zu können.

  23. Man muss arbeiten um zu leben, und nicht leben um zu arbeiten, eines der vielen Gründe warum ich lieber hier in Österreich bleibe und Japan lieber auslasse, Europa und vor allem Österreich bleibt unschlagbar im Vergleich zu andere Länder, mfg