Globales Finanzsystem wackelt: Japan verkauft US-Staatsanleihen!

Vor 6 Monaten haben wir hier schon einmal über die dramatischen Risse im globalen Finanzsystem gesprochen. Damals hatten wir die Situation, dass gerade die Handelskonflikte auf der Welt zugenommen haben, Ratingagenturen die USA final herabgestuft haben vom Triplea Rating und die globale Verschuldung immer weiter zugelegt hat. Ja, das tut sie jetzt immer noch, aber trotzdem laufen die Aktienmärkte erstaunlich stabil weiter und das ist ein bisschen so, als hätte man einen Vulkan genommen und den einfach zugedeckt. Ja. damit man nicht sieht, wie es brodelt. Ja, also die Sicht ist verdeckt, aber brodeln tut’s trotzdem. Und wir haben ja schon damals gewarnt, dass eine der gefährlichsten Vulkane für das Finanzsystem gerade nicht im Nationalpark irgendwo steht oder vielleicht auch gar nicht an der Wall Street, sondern gerade in Japan echt ein richtig heftiger Vulkan brodelt, der uns zum Problem werden kann. Und in den letzten Monaten ist es ein bisschen ruhig geworden. Kaum Schlagzeihen, kaum Marktreaktionen, kaum Panik. Doch diese Ruhe ist weniger das Zeichen für Entspannung. Es ist eher so ein bisschen das bedrückte Schweigen kurz vor einem möglichen Gewitter, denn die Probleme in Japan haben sich nicht gelöst. Die Probleme sind gewachsen und jetzt rumort es wieder lauter als je zuvor und deshalb blicken wir heute mal auf dem Kanal hier von Wall Street Online gemeinsam auf die sich immer zuspitzenden Gefahren für das Finanzsystem, die gerade in Japan wieder so richtig hochpoppen. Mein Name ist Jan Willhöft, ich bin Partner bei Axino Capital. Dort investieren wir seit über 35 Jahren erfolgreich in Edelmetall und Rohstoffaktien. Und wenn dir diese Videos hier auf Wall Street Online gefallen, dann schauut doch gerne mal, ob du den Kanal bereits abonniert hast. Wir freuen uns, die 50.000 geknackt zu haben. Und jetzt viel Spaß mit dem Video. Die Haushaltslage des Landes ist zweifellos extrem schlecht, schlimmer als die von Griechenland. Ja, das sind nicht die Worte von einem Crashpreten, wie man ja manchen Leuten im Internet, die gerne auf solche Details hinweisen, gerne unterstellt, sondern das waren die Worte des Regierungschefs der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, ja, von Japan. Und wenn so ein Staatschef sowas sagt, dann ist es kein beiläufiger Kommentar, dann sollte man das ernst nehmen. Das ist wie eine Art Notruf, denn Japan steht heute an einem Punkt, an dem sich die Jahrzehntelang fehlgeleitische Fiskalpolitik und finanzpolitische Entscheidungen zu einem richtigen Dilemma verdichtet haben. einem, dass man ganz gut und elegant verstecken konnte und dass die Welt recht lang übersehen hat und das so tiefgreifend ist, dass ein einziger falscher Schritt schon reicht, um das globale Finanzsystem richtig zu erschüttern. Wie stark die japanischen Finanzprobleme mit der kompletten Welt zusammenhängen, das haben viele einfach gar nicht auf den Schirm, aber deshalb gehen wir das heute so ein bisschen zusammen durch. Über viele Jahre hinweg hat die Bank of Japan, so heißt die Zentralbank dort, das getan, was sich kaum eine andere Zentralbank in diesem Ausmaß getraut hat. Sie hat den Markt leer gekauft und zwar um die Wirtschaft zu stabilisieren, kaufte sie Staatsanleihen in so gigantischen Mengen, dass die japanische Zentralbank inzwischen mehr als die Hälfte der eigenen Staatsschulden selber hält. Und das hat dafür gesorgt, dass die Zinsen ja künstlich niedrig gehalten wurden in Japan, weil ja man muss sich ja günstig finanzieren können und das geht natürlich mit Nullzinsen super und mittlerweile klappt das aber nicht mehr so gut. Also Bker in Japan, die jetzt so 30, 40, 50 Jahre alt sind, die die vorherigen Jahrzehnte quasi gelernt haben, die müssen erstmal wieder nachschauen, was Zinsen nochmals sind, weil wie gesagt, die waren wirklich weg und jetzt sind sie da. Und diese vermeintliche Lösung, ja, einfach selber die Schulden aufzukaufen und die Zinsen künstlich niedrig zu halten, damit es kein Problem wird, die hat dann doch so einen verborgenen Preis, denn die japanische Währung, nämlich der japanische Yen, die ist, wenn man so will, jetzt indirekt durch die Anleihen gedeckt, die die Zentralbank massenhaft ausgekauft hat. Ja, also man gibt die Währung aus als emittent und hat quasi auf dem eigenen Balance Sheet ein Großteil, vor allem eigene Staatsanleihen und das heißt, der Japan ist so gesehen indirekt damit gedeckt. Und wenn diese Anleihen aber gleichzeitig an Wert verlieren, dann verliert ja auch der Jen an Vertrauen. Und das ist eine Situation, die ganz ungünstig ist, aber es zeigt es jetzt in ganz ganz dramatischer Klarheit, denn die Zinsen beispielsweise auf die zehnjährigen Anleihen in Japan, wir sehen, die sind seit 2021 schon ziemlich gut gestiegen und zwar so sehr wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Und mit jedem kleinen Prozentpunkt, den die Rendite nach oben klettert, brechen auf der an Seite die Anleihenpreise weiter ein. Das ist kein abstraktes Problem, sondern es ist eine wirklich existenzielle Bedrohung für die Bank of Japan. Denn die Bilanz der Bank of Japan, die steht auf ganz wackligen Beinen. Denn ein riesiger Berg von Anleihen, die heute viel weniger wert sind als zu dem Zeitpunkt, an dem sie gekauft wurden, sind in dieser Bilanz und decken eben den Jen. Und die Verluste sind nicht nur groß, sondern sie sind wirklich systemrelevant, nicht nur für Japan, sondern fürs ganze Finanzsystem. Und normalerweise würde eine steigende Verzinsung durchaus dabei helfen, eine Währung zu stärken. Ja, weil sparen macht plötzlich wieder Sinn und das macht so eine Währung auch teilweise stark. Doch in Japan herrscht diese Logik nicht. Und das sehen wir ganz gut, wenn wir uns mal diese Grafik hier anschauen. Und zwar sehen wir, dass die Märkte die steigenden Zinsen, die wir auf der einen Seite sehen, nicht als Stärke ansehen, sondern als Symptom eines Systems, das sich selbst zerlegt. Denn zeitgleich, wo die Zinsen steigen, verliert der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar immer weiter an Wert. Und das sehen wir hier. Der ist ja schon fast eine äh Korrelation zu sehen zwischen an steigenden Staatsanleihenrendite und der Gewinn des Dollars gegenüber den japanischen Yen. Aber der Dollar im Gesamtkonstrukt ist eher gerade am Abwerten. Ja, also das ist jetzt hier nicht gerade eine Dollarstärke, sondern wirklich eine Schwäche des japanischen Jens. Und die ist ein Problem. Ich erinnere mich noch, ich war so 2017 in Japan wie der Wechselkurs war und wenn ich jetzt raufblicke, ja, Euro japanischer Yen, kann jeder mal tun. von 2017 bis heute denke ich mir auch wenn ich heute geflogen wäre, wäre es noch ein bisschen äh einfacher und günstiger gewesen. Ja, also das ist Realität, das ist wirklich reale Entwertung, die dort stattfindet. Und das ist äh im Prinzip etwas, was auch die japanische Zentralbank merkt, denn jeder tickt nach oben bei den Renditen der Staatsanleihen, der Zehnjährigen, der bedeutet auch wieder größere Löcher in der Zentralbankbilanz und damit wiederum, ja, jetzt schließlich der Kreis, weniger Vertrauen in den Jen als Währung. Und das ganze Dilemma, das verdichtet sich zu einer ganz ganz einfachen, aber brutalen Wahrheit. Japan kann eigentlich die Zinsen nicht steigern, ohne sich selbst finanziell zu schaden, aber sie kann diese Zinsen auch nicht senken, ohne den Yen weiter abstürzen zu lassen und Importe, nämlich von Energie bis Lebensmitteln, unbezahlbar zu machen. Es ist also eine Zinsfalle und so ein Art Paradoxon, in der jede Bewegung die Lage eigentlich verschlechtert. Am besten ist es still, stehen, atmen und sich totstellen und hoffen, dass der Feind weggeht. Aber das wird eben nicht passieren und diese Fragilität wird zusätzlich von der Politik verschärft. Ja, hier in dem Artikel wird’s einmal sehr gut beschrieben von Yahoo Finance. Der Druck wächst und wenn die Regierung die politische Glaubwürdigkeit verliert, werden Anleger ihre Vermögenswerte massiv verkaufen. Das sagte Mark Drowing, der Chef Investment Officer von RBC Bluebay Asset Management. Er sagt, wenn sich der Eindruck verstärkt, dass die japanische Politik Fehler macht, werden wir definitiv unsere Shortpition ausbauen. Ja, und man kann ja in einem solchen Umfeld eigentlich auch nur Fehler machen. Und wenn ein hochverschuldetes Land, dessen Zentralbank selbst bis zum heilsen Anleihen steckt, gleichzeitig auch Währungen und Bondmarkt verliert, dann ist es kein lokales Problem mehr, denn Japan ist gleichzeitig auch der größte ausländische Gläubiger der Welt. eine Stütze für Staatsanleihenmärkte in den USA und in Europa und der Motor zahlloser globaler Finanzierungsgeschäfte. Fällt Japan, wackelt so einiges auf der Welt. Ja, und es passiert eben noch was anderes, über das kaum jemand so richtig spricht, denn es ist sichtbar, dass Japan zunehmend anfängt, US-Staatsanleihen zu verkaufen. Jahrzehntelang waren die Japaner einer der größten Finanziers der USA und wir wissen, die USA ist auf größte Finanzierer angewiesen. Doch jetzt zieht sich Japan eben zurück. Sie verkaufen Staatsanneihen der Vereinigten Staaten und versuchen so ein bisschen mehr ihre eigenen Probleme in den Griff zu bekommen. Aber das ist eben auch wieder problematisch. Jetzt kann zwar Japan an den eigenen Problemen ein bisschen arbeiten, aber wir haben ein neues Problem, denn die Zinslast für die US-Amerikaner betragen bei den USA eben schon über eine Billion Dollar jährlich. Und wenn eben so große Geldgeber und Gläubiger wie Japan aussteigen, dann steigen eben auch die US-Zinsen weiter. Und das ist der Moment, in dem japanisches Problem sehr schnell zu einem globalen Problem wird. Und das ganze mit dem globalen Problem geht ja noch weiter, der sogenannte Yen Carry Trade, ja, also die weltweit beliebte Strategie, sich in Japan billig Geld zu leihen und dieses dann in höher verzinsten Anlagen zu ja zu lagern und somit mehr Geld zu verdienen, als man für die Geldleihe zahlen muss. Das ist allein 2024 schon zweimal ins Wanken gekommen und jedes Mal, wenn Japan seine Zinsen leicht anhob oder auch nur darüber sprach, da rutschten die US-Techwerte kurz darauf ab. Kaum einer erkennt eine Korrelation, aber sie ist da. Ja, und jetzt stehen wir eben potenziell von einer neuen Anhebung der Zinsen in Japan, vor der Intervenierung der Notenbank. Ja, und wenn der Jan Carry Trade, der übrigens von unbekannter Größe ist, also keiner kann sagen, ist der quasi abgewickelt oder stecken dann noch Billionen Summen drin. Ja, wenn das Ganze wieder unter Druck kommt, dann werden auch wieder Techwerte darunter leiden und die ersten sein, weil die waren eben genau das, also kurz erklärt, billig Geldlein in Japan, reinstecken in US Renditeobjekte, also vor allem eben Techwerte, Nvidia und Co. Die japanischen Schulden abbezahlen, fertig. Ja, aber das ist eben so großes Konstrukt, dass es wirklich dramatisch ist. Fällt das eine, fällt das andere auch. Und jetzt höre ich immer wieder, wenn ich über Japan spreche, ein Satz. Nämlich ein Staat kann sich ja unbegrenzt verschulden, wenn er es in der eigenen Währung macht. Er kann ja das Geld dann einfach drucken. Und es ist jetzt grundsätzlich richtig, wenn man sagt, ein Staat, der sich in der eigenen Währung verschuldet hat, der kann nicht pleite, das stimmt schon, weil wenn ich Schulden bei mir selber habe, dann kann ich einfach wieder Geld drucken, um meine eigenen Schulden zu bedienen. Das stimmt schon. Doch auch wenn der Staat eben seine eigene Währung drucken kann, kann er sich nicht von grundlegenden mathematischen Grenzen der Ökonomie verabschieden. Und mein guter Freund und Bekannter Dimitri Schbeck hat es kürzlich in dem Video ganz gut erklärt. Und zwar hat er es mal so gesagt, ja, wenn eine Volkswirtschaft Schulden in Höhe von 100% zum Bruttoinlandsprodukt hat und die Zinsen bei 10 % liegen, dann frisst der Schuldendienst auch gleichzeitig 10 % der gesamten Wirtschaftsleistung. Ja, das kann man sich da ganz einfach erklären. Bei 200% Schulden wären es dann schon 20% der gesamten Wirtschaftsleistung nur zum Bedien der Schulden. Das ist nicht tragbar und ihr versteht, glaube ich, worauf ich hinaus will. Wenn man so auch vor einem prozentual hoch verschuldet ist, wie die Japaner mit weit über 200%, dann ist es eben problematisch und je größer das Ganze wird, desto schneller fressen die Zinsbeträge auch wiederum die gesamte Wirtschaftsleistung aus. Ja, und für irgendwas außer Schulden muss ein Staat dann auch schon mal Geld ausgeben und sei es nur die Sozialversicherung. Das ist also nicht tragbar und wir sehen das auch in den 1970er Jahren, da konnten die USA ihre Inflation nur durch sehr sehr hohe Leizinsen eindämmen. Ja, bis zu 20% damals. Und das Problem ist aber, dass damals die Verschuldung nur halb so hoch war wie heute. Würde man heute egal wo auf der Welt einen Zinsanstieg in diesem Maße machen, dann wäre das nicht nur unangenehm und vielleicht wieder schön für Sparer, sondern es wäre systemzerstörend. Wer kann sich das denn leisten? Welches Unternehmen kann sich denn alleine zur aktuellen Kondition Zinsen leisten? Niemand ist doch mehr relativ hohe Zinsen gewöhnt. Deswegen wollen sie doch schon alle und schreien: “Nehmt die Zinsen wieder runter, sie sind so hoch.” Ja, wo ist denn der Lizense? Also, Entschuldigung, das ist ja historisch gesehen nicht hoch, das ist ja nix. Ja, wir reden hier von ein paar Prozentpünktchen und alle sind schon am Struggln. Wo geht’s denn mal hin, wenn wir wirklich die Inflation so wirklich wirklich Inflation eindämmen müssen? Das jetzt mal alles im Supermarkt teurer geworden ist, ist das eine. Das wird noch viel schlimmer über die nächsten Jahre und dann wird’s problematisch. Also man kann alles immer irgendwie glätten. Die Frage ist halt, wie lange? Irgendwann kommt eine mathematische Grenze. Ja, also wenn ich bei weitem mehr ausgebe, als ich verdiene, dann habe ich einfach ein Problem. Punkt. Und Staaten wie USA und Japan haben dabei ein großes Problem. Sie können sich hohe, aber auch niedrige Zinsen eigentlich nicht mehr leisten. Der Schuldenstand ist eigentlich nicht neutral. Er ist ein Pulverfass. Ja, und genau deswegen sind wir heute in einem Umfeld, das völlig anders ist als vor 10 Jahren oder vor 20 Jahren. Wir sehen es auch hier. Ja, große Halter von japanischen Staatsanleihen verlassen auch schon die japanischen Staatsanleihen, verlassen den Markt, weil sie eben dort sehen, dass es Probleme gibt. Spannend ist auch hier, dass wir eine Korrelation sehen zwischen 30-jährigen Staatsanleihen in Japan und Gold. Ja, also Gold ist auch großer Fan davon, wenn in Japan die Zinsen in an den 30-jährigen Anleihen steigen. Es ist ein ganz ganz großes Problem, was wir hier sehen und wir leben einfach in einem Zeitalter, in dem viele Dinge parabolisch gehen können. Ja, Japan fängt schon an, es waren lange keine Anleger im Gold, doch jetzt haben wir das hier schon gesehen. Goldbarren für japanische Privatanleger sind aufgrund der stark gestiegenen Preise ausverkauft. Was heißt das? Ja, wir sehen es hier. Gold in japanischen Yen. Wer hätte das gedacht? 2020 waren wir da noch unter 200.000 Yen proze Gold. Jetzt mittlerweile sind wir bei 650 000 Yen proze Gold. Also eine Verdreifachung des Goldpreises seit 2020. Wer denkt, wow, das ist aber heftig, sollte sich mal die türkischen Lierer anschauen. Ja, also hier haben wir im Jahr 2020, wo stehen wir da? Vielleicht auch bei 20.000. Jetzt waren wir hier fast bei 180.000. Ja, da also wir gehen schon fast Richtung Verzehnfachung innerhalb von wenigen Jahren im Goldpreis. Das kommt also ganz auf die Währung an. Ja, der türkische Lierer ist mal das eine. Der interessiert auf der großen Weltbühne kein, aber wenn wir schauen, der japanische Yen, das ist schon eine relevantere Währung immer in die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das ist relevant und das ist übrigens auch das, was der Eurozone und dem Dollar droht, ja, im Gold, dass eben die Währungen so stark abwerten. Es geht nicht darum, dass Gold so stark ist oder alle sich aufs Gold stürzen. Es geht auch darum, wie unfassbar schwach die Währungen sind und das wird sich alles zuspitzen. Das Interessante ist auch, dass der World Gold Council dazu etwas veröffentlicht hat. der hat in Japan sich mal umgehört. Ja, alleine werden wir es hier sehen, Gold in Yen war sowohl 2024 in diesen grünen gestrichel Linien als auch in der aktuellen Linie. Äh Gold in Yen ist 24 und bisher 25 das best performende Assets im japanischen Yen. Ja, das darf man also nicht unterschätzen. Und auch wenn wir uns hier andere Grafiken anschauen, ja, die Japaner sind gar nicht so extrem im Gold positioniert. Ja, und warum sind sie das historisch nicht? Ja, auch da hat äh der World Go mal her rumgefragt. 21% sagen, sie haben noch nie darüber nachgedacht, ins Gold zu investieren. Ja, dann 16 % sagen, man kann sich das Gold nicht leisten. Jetzt sagen hier wieder äh welche, sie wissen gar nicht, wie sie es ähm entsprechend managen sollen. Sie wissen gar nicht, wie sie den ersten Schritt ins Gold tätigen sollen. Ja, also das hier sind schon ungefähr 50, 60% der befragten Stimmen. Wenn wir uns aber mal anschauen, wie sich der Goldpreis in Yen entwickelt hat, sehen wir, da werden in Zukunft noch mehr Japaner in das Gold flüchten. Ja, sie werden rausgehen aus der eigenen Währung. Sie werden reingehen in Gold. Und das ist also nicht nur etwas, was wir in China sehen. Das ist nicht nur etwas, was wir mittlerweile global zunehmend sehen, sondern wir werden es in Japan eben auch sehen, dass man dort weiter diversifiziert, weiter ins Gold geht, weil man sich eben in diesem aktuellen System nicht mehr wohlfühlt. Das globale Finanzsystem ist an einem Wendepunkt angekommen, in den sich wirklich jahrzehntelang aufgestaute Ungleichgewichte jetzt entladen werden. Und genau deshalb müssen wir hinschauen. Wir müssen keine Panik haben, aber wir müssen Verantwortung für uns, für unsere Anlage, für unsere Kapitalanlage übernehmen. Es wird für jeden in den nächsten Jahren teurer. Die Inflation brodelt. Man kann alle Crashes eindämmen mit mehr Geld, mit mehr Geld, was man druckt. Deswegen crasht es auch noch nicht überall, weil man immer wieder rettet und rettet und rettet. Aber das kostet und zwar nicht mehr Millionen, nicht mehr Milliarden, sondern Billionen. Und es wird früher oder später an der einen oder anderen Stelle rappeln. ob jetzt Japan der Auslöser für die nächste Krise, für den nöchsten Crash ist oder ob es irgendwo aus China kommt, etwas, was wir noch nicht auf dem Schirm haben. Das wird sich alles zeigen, aber früher oder später wird’s rappeln. EZB und Fett warne mittlerweile schon vor externen Schocks, die auch das Bankensystem über Bord werfen können. All das kommt wirklich in so einem großen globalen Puzzle zusammen. Und für mich ist klar, wir werden sehr wahrscheinlich eine große Rettungsaktion sehen, aber wir müssen eben auch hinschauen, wo dann unser Wert liegt. Und das Problem ist, damit schließe ich dann das Video auch ab, dass viele eben denken, ähm, dass entsprechend sie reicher werden, weil die eine oder andere Anlageklasse steigt. Aber das ist auch noch mal ganz wichtig. Sie steigen nur nominal. Ja, was meine ich damit genau? Das hier ist jetzt mal den Nikai, den ich aufgerufen habe, also der japanische Index, der japanische Aktienmarkt. Und wir sehen, ja, wir hatten ja damals den großen Crash 1989, der äh die Immobilienblase damals in Japan ist explodiert. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis man überhaupt wieder sein Geld zurück hatte. Doch das Problem ist, wie gesagt, es steigt jetzt aktuell, aber eben nur nominal, weil das Geld auch sehr stark entwertet. Und wenn wir uns das Ganze mal anschauen, nicht in entsprechend den Währungen, sondern als Gold, ja, sozusagen Nikai gegen den Gold gelegt, sehen wir, eigentlich hat man da eine Seitwärtsbewegung oder eher Geld nach und nach verloren. Ja, also man wird zwar auf dem Konto reicher, aber an Kaufkraft verliert man. Gold signalisiert gut. Die Kaufkraft im Vergleich zu Frühjahr zu den Währung. Gold ist sozusagen die einzig stabile Währung. Alles andere wird regelmäßig entwertet und deshalb ist es sinnvoll, Verantwortung zu übernehmen für die eigene Zukunft, fürs eigene Aktiendepot. Und wir empfehlen dafür anzufangen mit unserem Partner den Smartbroker. Ja, dort kann man sich ein kostenloses Aktiendepot erstellen. Ihr wisst es, unter dem Video findet ihr einen Link. Wenn ihr den benutzt, könnt ihr wie gesagt das kostenlos machen und bekommt sogar noch ein Aktiengeschenk dazu. Ja, Top Plattform, um eben anzufangen mit der Vorsorge am Kapitalmarkt dabei zu sein, Aktien zu kaufen, Unternehmensbeteiligung, aber eben auch zu überlegen, ob man z.B. Gold, Silber in physisch hinterliegten ETFs kauft. All das ist möglich. Das ist natürlich keine Anlageempfehlung, aber es macht Sinn am Kapitalmarkt dabei zu sein und nicht nur zuzuschauen, wie um ein herum alles ins Wanken kommt. Ich hoffe, das Video hat euch gefallen. Wenn das der Fall ist, lasst uns doch gerne einen Like auf dem Video da und dann sehen wir uns hier nächsten Dienstag wieder. Schönen Abend noch.

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Moderator: Jan Willhöft / Partner bei AXINO Capital

27 Comments

  1. Let the show begin. Große Akteure sind vernetzt und gleichen die Unregelmäßigkeiten aus, bis diese so groß sind, dass auch die Algorithmen keine Lösungen mehr finden.

  2. Gibt es eigentlich Quellen die glaubwürdig zeigen, wer überhaupt noch US Staatsanleihen kauft ?

    Und gibt es eine Quelle, die zeigt wie viel Staatsanleihen Land X oder Land Y hält ?

    Danke

  3. Eine Frage in die Runde: haltet ihr Peru für sicher, um eine Aktie (Kuya) zu kaufen. Bisher hab ich nur Miner u Explorer aus Canada, wo auch die Minen in Canada sind. Danke

  4. Gute Analyse, Mann! Ich habe letzte Woche mit €5.000 angefangen und habe jetzt €22.500. Ich habe mich neulich mit meinem Sohn darüber unterhalten – Vermögensaufbau über Generationen hinweg bedeutet nicht nur, Geld anzuhäufen. Es geht darum, jedem beizubringen, wie man es verdient, aber auch, wie man es bewahrt. Es bringt nichts, eine Familie zu unterstützen, wenn sie nicht weiß, wie man damit umgeht und es pflegt. Glückwunsch zu diesem Erfolg! 🙏🇩🇪

  5. Das sind die Folgen von monetaristischem Schwachsinn, wie er in der heutigen Makroökonomie gelehrt wird. Eine Lehre die meint, Ökonomie würde funktionieren wie die Physik und könne auf einfache mathematische Formeln reduziert werden.

  6. Dieser Kauf von Netflix bedeutet nichts gutes für Filmliebhaber !

    Für Netflix Kunden wird es langfristig teurer.
    Aktuell kostet bsp dass ,,günstigste,, Abo ohne Werbung 13,99€ ( nur Full HD )
    Wer 4K und HDR will, muss 19,99€ im Monat bezahlen.

    Da Netflix & Aktionäre ihre 83 Milliarden wieder reinholen wollen, wird es langfristig teurer.

    Liebhaber Physischer Medien werden auch nicht viel zu Feiern haben.
    Ich bezweifle das Netflix Blurays rausbringen wird… ( ich hoffe dass ich mich irre )
    Zudem werden die neuen Produktionen bestimmt auch schwierig….
    Stichwort: PC, Quotenbesetzung, Ideologie usw…
    Dafür sind ja Disney und Netflix bekannt.

  7. Ich denke wir haben irgenwie bei den Privaten gar keine Kriese, die einzige Kriese die die Privaten trifft sind irgenwie immer Kriege also mindestens finanziell gesehen , das andere macht nur angst und panik und Der Dirk müller fonds zeigt wohinf das führen kann…