Letzter Weckruf: Gold 4.200 $, Silber am Hoch – das Papiergeld-System wankt

[Musik] Guten Morgen, ihr unbeirrbaren Navigatoren im Nebel einer globalen Ökonomie, die inzwischen wirkt wie ein gigantisches Improvisationstheater, in dem jede Institution so tut, Als habe sie den Plott verstanden, während in Wahrheit alle nur hoffen, dass niemand merkt, wie sehr alles auseinander driftet. Und wir senden wieder aus Fersen. Ich viel mehr diesem charmanten deutschen Außenposten geistiger Gesundheit, der offenbar als einer der wenigen Orte dieser Erde noch in der Lage ist, Nachrichten nicht als Beruhigungspille, sondern als Wegruf zu interpretieren. Macht es euch bequem, lehnt euch zurück und haltet euch gleichzeitig gut fest, denn dies, denn was heute kommt, ist eine halbe Stunde feinster Realitätssatiere, gespeist aus Wirtschaftsmeldungen, die sich nicht einmal ein Drehbuchautor ausdenken würde. Beginnen wir doch einfach mal mit dem globalen Zentrum aller finanziellen Sehnsüchte, der Federal Reserve. Diese Institution, die wirkt mittlerweile wie ein überarbeiteter Kellner in einem völlig überfüllten Restaurant, der von jedem Tisch angebrüllt wird. Jetzt sofort. Wir wollen mehr. Mach was. Die Märkte flüstern. Nein, sie wimmern fast. Jerome, bitte schneid die Zinsen. Nur 25 Basispunkte, lass uns nicht hängen. Und wie immer sind die Märkte sich komplett sicher, dass sie die Fett im Griff haben. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschnitts liegt bei 86%. Und sollten Paul und seine Crew am Mittwoch tatsächlich auf die Idee kommen, nicht zu schneiden, was sie mit Sicherheit nicht tun werden, dann haben wir in den Finanzmärkten eine kollektive Massenpanik, die jedem Katastrophenfilm Konkurrenz machen würde. Aber schauen wir mal auf die Realität innerhalb der Fett. Das Gremium ist so gespalten wie eine italienische Großfamilie kurz vor der Testamentseröffnung. Laut den Meldungen aus New York rechnet man mit mindestens zwei Gegenstimmen, vielleicht auch drei, vielleicht aber auch vier. Die Hälfte will schneiden, die andere Hälfte will aber lieber eine Sicherheitsdecke über die Inflation legen und hoffen, dass niemand merkt, wie widersprüchlich ihre Prognosen inzwischen sind. Und als wäre das nicht genug, steht natürlich auch immer der Präsident der Vereinigten Staaten daneben und deutet freundlich oder unfreundlich an, dass eine unabhängige Notenbank ja eine nette Idee sei, aber doch nicht so unabhängig. Trump hat schon klar signalisiert, er wird sich einmischen und wie wir ihn kennen, meint er das auch genauso. Und damit springen wir einmal quer über den Pazifik nach Asien. Dort sehen wir Japan, das nach jahrzehntelanger wirtschaftlicher Stagnation nun in eine Verkleidungsphase übergegangen ist. Das bruttoinlandsprodukt sinkt um 2,3%. Stärker als erwartet und wenig überraschend für ein Land, das demographischen Winter entgegensieht wie ein erschöpfter Marathonläufer den letzten Kilometer. Und was macht die Bank of Japan? Natürlich genau das Gegenteil dessen, was man ökonomisch vermuten würde. Sie plant eine Zinserhöhung. Ja, richtig gehört, negative Wachstumszahlen, aber gleichzeitig geldpolitische Straffung. Das ist so, als würde man beim Autofahren Gas geben, weil man gerade gegen die Wand gerast ist. Könnte ja helfen, wer weiß. Australien hingegen steuert sein eigenes Absurditätsschiff und die Reserve Bank of Australia, das ist die RBA, die hat beschlossen, erst einmal gar nichts zu tun. Das können die besonders gut weder senken noch steigen. Einfach sitzen bleiben, Kaffee trinken und abwarten, denn in Downer läuft es trotz globaler Schwierigkeit erstaunlich gut. Die Wirtschaft, die wächst, der Konsum, der bleibt oben, die Inflation, die klebt wie Sekundenkleber und so bleibt die RBA einfach bei 3,6% Zinsen und tut so, als sei das alles ein großes Experiment, an dessen Ende sie sagen können, seht ihr, nichts tun war die beste Entscheidung. Während das in Australien passiert, erleben wir in China ein ökonomisches Drehbuch. das so ausgeklügelt ist, dass man sich fragt, ob dort geheime Strategen mit Schachcomputergehirnen im Hintergrund Regie führen. Die Exporte steigen um 5,9%. Das ist der Hammer. Obwohl nämlich die amerikanischen Strafzelle inzwischen ja bei 47,5% liegen, einem Wert, der so absurd hoch ist, dass man sich fragt, wie viele Exporteure überhaupt noch Gewinne machen können. Die Antwort: Sie machen sie woanders. China verlagert seine Handelsbeziehungen, baut Partnerschaften in Südostasien, in der EU, in Australien weiter aus. Natürlich Russland davon ganz zu schweigen. Es ist die wirtschaftliche Version von wenn du mich mag, wenn du mich nicht magst, dann gehe ich eben zu deiner Freundin und die Freundin scheinen China mehr zu mögen. Die Exporte in die USA sind um 29% eingebrochen und dafür steigen die Exporte in der EU um fast 15%. nach Australien sogar über 35%. Ja, die dürfen jetzt wellicht kaufen nach Südostasien um über 8%. Das ist die Art von Handelsflexibilität, die zeigt, China ist nicht isoliert. Es isoliert jetzt die USA. Und während Pikings Exporte durch die Kanäle fließen, bereitet die Regierung die Planungen für das kommende Jahr vor. Mehr Nachfrage schaffen, sagt das Bulletbüro, mehr Fiskalpakete, mehr Schulden, mehr Wachstum. Mit anderen Worten, China plant die nächste Runde globaler Wirtschaftsstimulation im Alleingang. Die USA sind mit sich selbst beschäftigt. Europa wankt, Japan schwäschelt und China sagt: “Alles klar, wir übernehmen jetzt.” Kommen wir jetzt zurück nach Europa, wo die Stimmung ähnlich optimistisch ist wie in einem Zahnarztwachtezimmer. Die Aktienmärkte, die starten schwach in die Woche. Schuld daran sind vor allem Konsumwerte. Ihr kennt Unilever. Unilever rutscht mit mehr als 3% ab, weil der Konzern beschlossen hat, seine Eiscremesparte, darunter auch Magnumis zu verselbständigen. Und das bedeutet, dass die neue Magnum Ice Cream Company nun eigenständig an die Börse geht. Ein gigantisches Speiseeisunternehmen als neue Hoffnung an der Börse. Bildt nur noch, dass Ben und Jerry demnächst als geopolitischer Indikator herhalten darf. Auch L’Oreal steht etwas unter Druck. Ihr kennt die ja, ja, diese Luxus Kosmetikgruppe. L’Oreal steht unter Druck. Wer hätte gedacht, dass Luxuscremes nicht genug Wachstum erzeugen, um Europa aus seiner strukturellen Wachstumsarme zu heben? Man erkennt ein Muster. Europa hat nicht nur ein Konsumplem, sondern ein Innovationsproblem. Und wenn die EZB dann noch verkündet, dass der nächste Schritt wahrscheinlich eine Zinserhöhung wäre, aber irgendwie in einer unbestimmten Zukunft, dann fragt man sich tatsächlich, ob dieses Schiff überhaupt noch jemandem an Steuer hat. Aber lassen wir Europa mal kurz jetzt da stehen und gehen weiter zu einem Thema, dass die Märkte momentan lautlos, aber durchdringend bewegt. Rohstoffe, Gold steht bei, ich gehe mal eben drauf hier. Ah, nee, machen wir jetzt, machen wir später. Gold steht bei über 4200$. Silber ist knapp unter seinem Altzeithoch unterwegs und wenn Menschen Gold kaufen, dann heißt das nicht, dass sie an schnellen Gewinn glauben. Normalerweise zumindest nicht. Es heißt, sie glauben nicht mehr an Papiergeld. Und wenn Silber dieses dieses Industrie und Technologiemetall so stark steigt, dann zeigt das, dass auch die Realwirtschaft allmählich in einem Zustand übergeht, der nach Absicherung schreit. Kupfer ist ebenfalls auf Allzeit hoch wegen Angebotsproblemen und wegen der gigantischen Nachfrage aus der KI Infrastruktur. K dieses neue alt diese neue Altzweckausrede für jeden Wertzuwachs. Warum steigt Kupfer? KI. Warum steigen Aktien? KI. Warum steigt man Cholesterin? KI. Langsam wirkt das alles wie ein Codewort, das benutzt wird, um nicht erklären zu müssen, was tatsächlich draußen los ist. Auch Öl war gestiegen, aber heute morgen und wir schauen uns gleich Öl noch mal genauer an. Da habe ich nämlich meinen Chart geändert. Da heute sinkt es wieder. Also ähm auch das äh Netges sinkt ab. Ja, aber hier was das Öl angeht, der Markt reagiert generell auf geopolitische Risiken mal wieder. Die G7 und die Europäische Union, die diskutieren darüber, den Preisdeckel für russisches Öl zu ersetzen durch ein vollständiges Verbot maritimer Dienstleistungen. Übersetzt, man will Russland vom kompletten Weltmarkt abschneiden, ohne dass man es aber laut sagt. Ein politisches Pokerspiel, bei dem die Rohölpreise der Joker sind, aber das wird sehr volatil werden. Diese Reise bedeutet Öl wird sehr stark in die Zange genommen und stark schwanken. Umso besser, dann können wir etwas Geld verdienen. Und jetzt kommen wir zum interessanteren Teil, dem globalen Zusammenspiel dieser Ereignisse, denn alle Nachrichten, wirklich alle, führen zu einem einzigen Punkt, Unsicherheit. Und Unsicherheit ist systemisch geworden. Das ist auch der Tenor meines Kanals in der letzten Zeit. Alles das führt zu einer Unsicherheit. Die Fett ringt mit sich selbst. Europa verliert seine Struktur. China baut neue Machttachsen. Japan kämpft gegen die Zeit. Australien bleibt unbewegt. Rohstoffe steigen im Allgemeinen. Währungen tanzen um ihre eigenen Wert ohne die Märkte und die Märkte, die tun es, als sei alles kalkulierbar. Und mitten in diesem globalen Theater stehen wir und wir analysieren jeden Tag die 13 wichtigsten Märkte. Ja, und wie wir wissen, wir wissen wie der DAX reagiert, wenn die Fett z.B. jetzt enttäuscht. Wir wissen, was der Nestdeck macht, wenn Kupfer steigt. Wir kennen die wir die Wechselwirkungen zwischen Gold und dem Dollar. Wir sehen die Signale in meinen Charts. Super. Trend, Haikinashi, Ichimoku automatische Eldertwellenzählung lange bevor sie im Fernsehen diskutiert werden. Aber heute geht es darum, das große Bild zu sehen. Die Welt befindet sich in einer Phase, in der die Illusion der Kontrolle drückelt. Sekunde, ein Moment, ich schalte mal kurz hier um. so indem in der die Illusion der Kontrolle brückelt und die die diese Kontrolle immer beansprucht haben, Zentralbanken, politische Führungen, globale Institutionen, die wirken so, als würden sie mehr mit Improvisation als mit Strategie arbeiten. Wenn ihr also jetzt gleich in den zweiten Teil der Show geht, dann seht ihr, wie sich diese globalen Verwerfung konkret in den Märkten ausdrücken, im DAX und in den anderen Märkten. Und das ist jetzt die Morning Show. Keine beruhigenden Worte, keine PR Narrative, kein schön reden, einfach nackte Wahrheit, nur Zusammenhänge, nur Analyse. Und jetzt Freunde, kommen wir dann zum zweiten Teil. Dort breiten wir all das aus, was unsere 13eh wichtigsten Märkte in Echtzeit, in Klartext mit Zahlenlinien und Wellen und Signalen so fabrizieren. Euer Frank. M.

Gold steht über 4.200 US-Dollar, Silber kratzt am Allzeithoch, Kupfer läuft auf Rekord – und gleichzeitig diskutiert die Federal Reserve den nächsten Zinsschnitt.

In dieser Morning Show zeige ich dir, warum das Papiergeld-System wankt, warum Rohstoffe Alarm schlagen und wie sich das alles in DAX, NASDAQ, Gold, Silber und Co. widerspiegelt.

Wir sprechen über die 86-%-Zinsschnitt-Wette der Märkte gegen Jerome Powell und die Fed, über Japans BIP-Einbruch von –2,3 % bei gleichzeitiger Zinserhöhungsfantasie der Bank of Japan, über China, das trotz 47,5 % US-Strafzöllen seine Exporte um +5,9 % steigert – vor allem Richtung EU, Australien und Südostasien.

Dazu kommt Europas schwächelnder Konsum (Unilever, L’Oréal), die nächste Runde im Sanktionspoker um russisches Öl (G7, EU, Preisdeckel vs. Dienstleistungsverbot) und der stille Aufschrei der Rohstoffmärkte: Gold, Silber, Kupfer und Öl als Indikatoren einer systemischen Unsicherheit.

Am Ende verknüpfen wir das große Bild mit der Praxis: Was bedeuten diese Entwicklungen für Trader und Anleger, die nicht auf Narrative, sondern auf Struktur, Elliott-Wellen, Ichimoku, Supertrend und klare Szenarien setzen wollen? In Teil zwei der Sendung gehen wir wie immer in die 13 wichtigsten Märkte in Echtzeit.

Wenn du raus willst aus dem Gefühl, nur Zuschauer dieses globalen Improvisationstheaters zu sein, sondern deine Entscheidungen auf fundierte Marktanalyse stellen möchtest, dann begleite uns im täglichen Livestream und in unseren ausführlichen Markt-Updates.

00:00 Intro: Morning Show aus Viersen – „Realitätssatire“ der Weltwirtschaft
01:20 Federal Reserve: 86-%-Zinsschnitt-Wette, Jerome Powell und das gespaltene FOMC
03:40 Japan: BIP –2,3 %, demografischer Winter und geplante Zinserhöhung der BoJ
05:10 Australien: RBA, Zinsen bei 3,6 % – Nichtstun als geldpolitische Strategie
06:20 China: Exporte +5,9 %, 47,5 % US-Strafzölle, Machtverschiebung und neue Handelsachsen
08:20 Europa: Unilever, L’Oréal, schwacher Konsum und strukturelle Innovationsprobleme
10:00 Rohstoffe: Gold bei 4.200 $, Silber kurz vor Allzeithoch, Kupfer-Rekord und KI-Infrastruktur
12:00 Ölmarkt: G7, EU, russisches Öl, Preisdeckel vs. Dienstleistungsverbot, Chance und Risiko für Trader
13:30 Systemische Unsicherheit: Illusion der Kontrolle, Zentralbanken im Improvisationsmodus
15:00 Ausblick: Was das alles für DAX, NASDAQ, S&P 500, Gold, Silber, Währungen und unsere 13-Märkte-Analyse bedeutet

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