Lipkow: Heimlicher KI-Gewinner Japan – Bitcoin nicht abschreiben – viel Potenzial bei Gold in Q1
2026 dürfte Turbulent starten. [musik] Gerade in bewegten Märkten entstehen jedoch die besten Chancen. Wie Sie sich jetzt aufstellen [musik] sollten, erfahren Sie in der Sonderausgabe der Aktionäredition 2026 jetzt [musik] am Kioshältlich. Hallo liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein intensives Börsenjahr geht zu Ende. 2025 hatte viele spannende Themen, über die wir reden müssen. KI Politik, Rally an den Rohstoffmärkten, um noch einige zu nennen. Darüber und über die Aussichten für 2026 spreche jetzt mit Andreas Lipko, Marktexperte und Buchautor. Ja, Herr Lipco, fangen wir doch mal mit dem deutschen Markt an. Der DAX hat in diesem Jahr neue Rekord erreicht. Es gab auch immer wieder Rückschläge, sehen wir auch momentan. Wie fährt denn ihr Fazit für den deutschen Aktienmarkt aus? Ja, durchweg positiv, das kann man nicht anders sagen. Wenn man sich anschaut, dass der Dax allein in diesem Jahr über 20% zugelegt hat und in den vergangenen 3 Jahren sich von den Tiefskursen sogar fast verdoppelt hat, dann ist es sozusagen wenig Raum, um zu nörgeln. Und man kann eben wirklich sagen, dass der DAX sich zumindest auch jetzt in 225 gut oder von seiner Schokoladenseite gezeigt hat. Ob das natürlich im kommenden Jahr noch so weitergeht, das werden wir sicherlich im weiteren Interviewverlauf noch erörtern oder eroieren müssen. Ein ganz großes Thema war ja Rüstung. Welche Branchen bzw. Unternehmen sind in den Deutschen werden außerdem aufgefallen? Ja, hier gab es einige Überraschungskandidaten und zwar wenn man sich allein mal die Bankenwerte anschaut, nur gut sind nicht so viele im DAX, Deutsche Banken Kommerzbank, aber auch die haben wunderbar performt. Deutsche Bank über 80% in diesem Jahr. Wer hätte das geglaubt? auch die Versicherungstitel eigentlich ja eher so ein bisschen Witw und Weisenpapiere, wenn man an die Allianz um Münchner rückdenkt, aber auch diese konnten in dem Jahr gut performen und wer so ein bisschen als Überraschungskandidat in den letzten Wochen durchgestartet ist, das sind einige Autowte BMW, eine Mercedes-Benz hier namentlich zu nennen, die dann eben noch mal so ein bisschen auch zum Jahresende Gas geben sprichwörtlich und hier dann eben den einen oder anderen Börsieran überrascht haben. Mich auch. Ich hätte nicht gedacht, dass wir die Automerten in diesem Jahr tatsächlich eben noch mal in diesem Modus sehen werden. Ich hätte eher gedacht, dass wir das Ganze so vollziehen werden, wie z.B. die Chemiebranche guckt man sich eine BSF an. Da wurde in diesem Jahr nicht die Möglichkeit gegeben, Blumentopf zu gewinnen. Also von daher gab es einige Überraschungsbranchen, ganz klar, namentlich hier eben die Bankenwerte als auch natürlich ein paar, die nicht so performen konnten, wie z.B. eben die Chimi Werte. Um noch mal zur Rüstungsbranche zurückzukommen, glauben Sie, dass der Buben bleibt und uns auch 2026 begleitet? Also hier ist schon sehr sehr viel eingepreist, das muss man ganz klar sagen. Wir haben natürlich zum Glück auch jetzt die Friedensverhandlungen mit der Ukraine, Russland und eben der EU und ich denke, dass man hier sehr sehr viel Drive noch sehen wird, gerade im kommenden Jahr und dass man dann auch zum hoffentlich ähm gütigen Ende kommen wird, dass eben das hier zumindest mal eine Friedensverhandlung, Friedensabkommen entsprechend geschlossen werden kann und dann sind eben auch schon die Rüstungswerte dahin geh natürlich sehr gut gelaufen und haben auch schon sehr sehr viel eingepreist. Das heißt, die ganzen Aufträge, die bekannt geben bekannt gegeben wurden, die Abhängigkeiten von den Bruttoinlandsprodukte jeweils der europäischen Länder, das ist ja alles schon eingepreist. Ich glaube nicht, dass wir eine größere Korrektur sehen, aber ich glaube auch nicht mehr, dass wir wirklich wesentliche Ksteigung bei den Rüstungswerten sehen, sondern eher so ein bisschen das Abarbeiten der vollen Auftragsbücher und daangehend eine Seitwärtsbewegung erwarten können. Dann schauen wir mal in die USA und da worst über vor allem die KI weiter im Fokus. Mittlerweile macht allerdings immer mehr so der Begriff einer KI Blase die Runde. Es gibt der Kritiker Michael Burry der KI Blase erwähnt, aber selbst ein Sam Oldman hat schon das Wort in den Mund genommen. Wie sehen Sie denn die Entwicklung? Ist die Plaase tatsächlich da? Ja, gut, das ist schon ein sehr sehr interessantes Phänomen, was wir derzeit da sehen. Also auf der einen Seite muss man natürlich sagen, ist der Vergleich, der oftmals gemacht wird mit der DCOM Blase vollkommen fehl am Platz und das passt in diesem Fall nicht. Aber was interessant ist, ist natürlich die Tatsache, dass wir mit enormen Summen um uns werfen, nehmen wir z.B. Oracle, die haben jetzt alleine schon über 100 Milliarden US-Dollar an Schulden aufgenommen, um eben in Infrastruktur zu investieren und müssen jetzt noch 150 Milliarden US-Dollar investieren, um eben bis 228 Rechenzentren, Datenbanken entsprechend aufzubauen, die eben KI fähig sind und den Service für die Kunden zur Verfügung stellen. Das sind natürlich enorme Gelder und man merkt einfach, dass da viele Investoren so ein bisschen auch vorsichtiger werden, weil man natürlich dann auch die Schulden entsprechend Zinsen zahlen muss und wenn man eben damit auch rechnet, wie ein Fall z.B. zb bei Oracle erst ab 227 28 auch damit ein Namen generieren zu können, dann weiß man, dass da vorher ein eine Belastung auf der Ergebnisseite stattfinden wird und das wollen die Investoren natürlich nicht und deswegen sind sie da eher vorsichtiger. Das ähnliche Bild sehen wir bei Microsoft, auch bei Amazon und Apple bzw. Also Alphabet, die halt wirklich massiv in diesen Sektor investieren und wo noch vollkommen unklar ist, wo die Gelder oder wie die Gelder entsprechend wieder zurückkommen werden. Das heißt, also momentan haben wir KI als Effizienz und als, sage ich mal, vielleicht bestehendes Produktbeschleunigungs Instrument, aber hier wirklich neu skalierbare Geschäftsmodelle, die monetarisiert werden können, dann im Endeffekt auch noch entstehen zu lassen, da ist halt ein ganz großes Fragezeichen. ist zwar nett, sich Weihnachtsgedichte entsprechend durch eine KI entsprechend generieren zu lassen, aber solange dafür nicht nachhaltig Geld gezahlt wird und natürlich die Kunden dann eben auch eine mehr oder eine Sinnhaftigkeit darin sehen, diese KI in ihrem Alltag zu integrieren, da muss man eben natürlich dann auch sehen, dass die Unternehmens dann schwer haben werden, die grohen Investitionen, die ich anfangs erwähnt hatte, entsprechend wieder einnehmen zu können, dass sich die amortisieren. Also von daher muss man hier ein bisschen feuchtig sein, aber es bleibt interessant gerade für die Unternehmen, die es eben schaffen, Geschäftsmodelle zu lancieren, die dann eben monetarisierbar sind. Da muss man Fokus drauf haben. Das können dann wirkliche Super Cycle Unternehmen sein, die dann auch noch mal richtig durchstarten. Können Sie da schon auch konkrete Namen nennen, welche Unternehmen Sie meinen? Ja, bei den kleinen und mittleren Unternehmen, da muss man natürlich erstmal schauen, ähm da gibt’s keine namentliche, aber ich würde z.B. eine Alphabet hier nennen, die ja mal wieder natürlich als großes Unternehmen klar im Fokus steht, aber man kann natürlich auch ganz klar sagen, dass eben der Fokus auf jetzt KI fähige Halbleiter Chip z.B. ein interessanter Move war, dass man natürlich auch auf Seiten der Such der Suchalgorithmen und natürlich auch der Technologie in diesem Bereich der Werbeplatzierungen eben durch KI auch hier einen wesentlichen Schritt macht. Also bei den großen Unternehmen sehe ich eine Alphabet ganz klar eben als eines der Unternehmen, was eben hier sehr gut positioniert ist, als auch natürlich eine Amazon, weil die durch die KI mehr Produkte besser platzieren können und vor allen Dingen auch so eine Art Predictive Logistic Technologie haben. Das heißt, bevor Sie oder ich überhaupt erstmal wissen, dass sie eben ein entsprechendes Produkt bei Amazon kaufen wollen, da haben die dann schon entsprechend den Bestellprozess abgeschlossen, die Logistik soweit vorbereitet, dass sie dann sozusagen in Zukunft innerhalb von wenigen Stundenes Produkt haben, obwohl sie es erst kaufen werden. Das ist tatsächlich eine Zukunft, die ist steht vor der Haustür. Das ist keine Utopie mehr und das sind natürlich alles dann entsprechende Auswirkungen, die bei den Unternehmen einfach die äh Karen klingeln lassen. Also KI weiter ein unheimlich spannendes Thema. Themen in USA war und ist auch die Politik. Donald Trump ist seit Anfang des Jahres Präsident und wirbelt vieles durcheinander. Stichwort Zollpolitik. Wie beurteilen Sie denn Trumps Wirken und seinen Einfluss auf die Märkte? Also der Einfluss auf die Märkte ist natürlich in vielerlei hinsicht ganz amüsant und auch natürlich ganz klar zu sehen. Also wir haben ja nicht nur die Zollpolitik, die sich immer wieder seit Jahresbeginn durchschlägt und auch in vielen Bereichen einfach Spuren hinterlassen hat. Negative als auch positive. Wir haben auch andere Themen. Wir haben das Kryptothema, was immer wieder hochkocht. Wir haben jetzt neu seit einigen Tagen das Cannabis Thema, was wieder hochkocht und was einfach auch für fulminante Kursrallyys in diesen Sektor gesorgt hat. Also viele, viele Themenkomplexe, die einfach immer wieder durch die unorthodoxe Diplomatie und Politik von Seiten der Administration um dem US-Präsident Trump für Aufsehen an den Märkten sorgen und daran müssen wir uns weiterhin gewöhnen. Das heißt, wer sich bisher noch nicht gewöhnen konnte, muss damit natürlich auch rechnen, dass es in den kommenden Jahren, solange die Legislaturperiode noch läuft, dann auch weiter der Fall sein wird. Das heißt, die Zeiten, wo man sich gemütlich zurücklehnen konnte und sagt, na ja, Politik ist ja was langfristiges, die sind schon lange vorbei und das wird auch so bleiben. Das heißt, also, wir sehen hier viele, viele Themengebiete und auch die Zollpolitik wird meines Erachtens nach 226 wieder zurückkommen. Ich würde dir noch keinen Haken hintermachen. Mit China ist man im weiteren in den Verhandlungen, da sind sozusagen die Gespräche ja nur so ein bisschen aus dem Fokus gerückt, aber hat er noch keine endgültigen Einigung erreicht. Und auch mit der EU kann natürlich immer wieder das ein oder andere Thema hochkochen. Man denkt hier z.B. an den Pharmasektoren andere Bereiche, wo einfach dann natürlich Begehrlichkeiten von Seiten der Amerikaner da sein können, die dann in 226 z.B. in Form von neuen Strafzellen einfach wieder ja lanciert oder fossiert werden. Wenn wir schon beim Thema Politik sind, auch in Deutschland ist eine neue Regierung am Start. Volksw und auch Marktbeobachter hatten auf nachhaltige Reformen gehofft, um eben die Wirtschaft wieder voranzutreiben. Wie sehen Sie denn die Maßnahmen bisher und wie schätzen Sie die Perspektiven der deutschen Wirtschaft? Ja, also hier kann man ganz klar sagen, seit 3 Jahren ist ja sozusagen die sogenannte Recovery Trade ja immer wieder in aller Munde bei den Volkswurten, bei den Analysten und natürlich auch bei den Investoren. So ist er bisher ausgeblieben. Das wird sich jetzt auch nicht ändern. Mit der Politik, die wir momentan in Deutschland sehen, da ist auch kein Blumentopf zu gewinnen, um bei dem gleichen Bildnis zu bleiben. Das heißt, die große Bazooka, die angekündigt wurde, ist eher zu so einem kleinen Chinakracher oder Fennischwärmer verkommen. Das wir sehen also hier in den kommenden Jahren kaum Auswirkung auf die wichtigen großen Nennwerken, volkswirtschaftlichen Zweige, wo dann natürlich auch z.B. neue Arbeitsplätze, der Konsum ange äh facht wird und so weiter, sondern wir sehen hier eher so eine ja zögerliche Haltung, die eigentlich genau das widerspiegelt, was wir in den letzten Jahren ja bereits auch schon bei der alten Regierung gesehen haben. Also kaum Überraschungspotenzial. Die letzten Daten, die wir von der volkswirtschaftlichen Seite für Europa, für Deutschland bekommen haben, waren auch nicht wirklich berauschend. Das heißt, wir sehen hier weiter sehr sehr starke Ressentiments bei vielen Managern eben bei den großen Unternehmen und da muss einfach ein neuer Wind durch und den erwarte oder sehe ich hier leider momentan nicht, solange nicht hier wirklich maßgebliche Änderungen eben in der Wirtschaftspolitik gemacht werden, dass man eben hier wirklich die Gelder, die jetzt hier in Form eines gigantisch großen Schuldenprogramms auf ja eben die deutsche Bevölkerung zukommt, die dann eben in richtige Kanäle reinkippt. Da wird sich dann sonst bis dahin nicht wirklich viel in der deutschen Wirtschaft ändern. Auch die Geldpolitik spielt weiter eine große Rolle. Bei der US- Notenbank steht im Mai ein Führungswechsel an. Mit welchen geldpolitischen Vorgaben rechnen Sie denn 2026 sowohl in den USA als auch in Europa? Also wir werden ja auf jeden Fall die Notenbanker in den USA weitern als Salttänzer sehen können und es wird natürlich spannend sein zu sehen, wie der Spagat zwischen den enormen Schuldenstand in den USA. Wir sind ja der 33 Billionen US-Dollar Marke. Allein auf staatlicher Seite dazu kommen noch mal fast die gleiche Höhe im privaten Bereich und auf der anderen Seite natürlich auch die Inflationsentwicklung, die Wirtschaftsentwicklung allgemein und da muss man natürlich sehen, dass auf der einen Seite die Inflation nicht weiter hochkochen darf, weil wir sonst eben Konsum Rückgänge sehen, die dann eben über den Arbeitsmarkt auf die Realwirtschaft durchschlagen. Auf der anderen Seite kann man aber auch die Zinsen nicht allzu stark annehmen, weil nämlich dann dieses Pendel in die andere Richtung ausschlägt und wir dann eben Drehfinanzierungskosten haben, die dann wirklich den amerikanischen Haushalt buchstäblich die Hosen auszieht. Also eine unschöne Situation und man wird versuchen durch viele Verbalinteraktionen bzw. dann entsprechend das Wording, was wir in den letzten Jahren schon bekommen haben, so ein bisschen versuchen auf dem aktuellen Niveau zu bleiben. Wir hatten ja auch eine Überraschung jetzt im Dezember gesehen, was so ein bisschen untergegangen ist. Das Quantitive Easing ist wieder zurück und man sieht also hier, dass die Notenbank durch ebenend Anleihäufe Liquidität in die Märkte gibt, um hier so ein bisschen Druck vom Kessel zu nehmen. Also eine spannende Situation. Viel Raum bleibt hier nicht. Ich denke auch nicht, dass wir massive äh Zinssenkungen jetzt sehen, sondern man wird sehr, sehr vorsichtig sein. Man muss auch vorsichtig sein, um eben nicht das Inflationsgespen entsprechend groß aufzupen und als Problem eben als Elefant im Raum zu haben. Also von daher denke ich, dass wir zumindest mal zum Jahresbeginn eher vorsichtigere Töne sehen werden. Dann, sie haben es ja bereits schon gesagt, den Wechsel Jerome Paul wird er als Vorsitzender Amt dann eben verlassen, aber auch tonusgemäß. Das heißt, er wäre sowieso gegangen, dann kommt ein neuer Vorsitzender und im Vorfeld wird natürlich dann Herr Paul entsprechend versuchen, eher eine unpräditiöse äh Notenbankpolitik zu betreiben. Das heißt, also keine großen Änderung vorzunehmen, sondern wirklich eher auf Sicht zu fahren, um sich hier nicht dann entsprechend im Nachgang irgendwelche Vorwürfe gefallen lassen zu müssen. Man kennt das Ganze ja, also von daher glaube ich, dass zumindest mal in der ersten Jahreshälfte maximal eine Leizensenkung zu erwarten ist, vielleicht sogar auch keine. Wenn wir uns über 2025 unterhalten, müssen wir natürlich auch die Edelmetalle thematisieren. Die haben ja richtig für Fore gesorgt in diesem Jahr. Finde eine der imposantesten Geschichten hat Silber geschrieben. Im zweiten Halbjahr hat Silber Gold out auch performt und ja auch nach wirklich jahrelangen warten neue Rekorde erzielt. Welche Kurse sind denn bei Silber und Gold aus ihrer Sicht jetzt noch möglich? Also ist eine ganz ganz spannende Entwicklung, die wir da sehen bei Gold. Vielleicht fangen wir da mal an. Da könnte ich mir vorstellen, da sind wir eigentlich eher so ein bisschen kurz vor der sogenannten Blowoff Phase. Das heißt, die richtige Kapitulationsphase der pessimistischen Marktteilnehmer der Bären ist tatsächlich noch nicht da, sondern es wird immer wieder mal gegengehalten. Es wird eben darauf spekuliert, dass Gold wieder zurückkommt, was nicht passiert. Ich glaube, dass wir hier kombiniert mit einer Saisonalität im ersten Quartal 2026 tatsächlich wesentlich höhere Kurse noch sehen können. Vielleicht geht das Ganze hinausschießen bis in den Bereich für für 4800 5000 US-Dollar. Dann dürfte aber tatsächlich auch erstmal Schluss sein, wobei man natürlich sagen muss, klar, wir haben viele Themen Geopolitik, wir haben natürlich auch die Inflationsentwicklung, die eine Rolle spielen. Diese beiden Themen sind momentan maßgeblich für die auch die weitere Entwicklung bei Gold und natürlich der hohe Schulenstand, den ich ja bereits schon auch im Bezug auf Amerika erwähnt habe. Das heißt, das sind natürlich die treibende Faktoren, die Gold einfach nach vorne bringen. Bei Silber kommt noch ein zusätzlicher Aspekt zu und zwar die Anwendung im Industriebereich. Wir haben enorme Neuauten von z.B. Rechenzentren von Serverfarmen und dergleichen gesehen und da braucht man eben gute Leiter. Gute Leiter, die eben verhältnismäßig günstig waren, ist z.B. Silber. Wir sehen das gleiche auch bei Platin. Platin ist momentan auch dabei praktisch buchstäblich durch die Decke zu gehen. Das hat genau damit zu tun, weil eben die Nachfrage aus der Hightech Industrie, aus der Halblight Industrie und eben aus den entsprechenden Industrien, die im Server herstellen, so hoch ist. Und da sieht man eben die Koppelung, die sozusagen den Multiplikatoreffekt bei Silber, sowohl EDall als auch Industriemetall, was eben zu diesen massiven Kohsteigerung führt. Aber auch hier wachsen bekanntlich die Bäume nicht in den Himmel. Also ich glaube nicht, dass wir hier wirklich eine massive weitere Steigerung sehen. Wir haben ja auch hier in DM so ein paar Sondereffekte gehabt. Die hohe physische Nachfrage führte einfach dazu, dass wir eine Knappheit an den Terminmarkten bekommen, Märkten bekommen haben, gerade bei den Spotmans jeweils und dann gehend dann diesen Squeeze, den wir derzeit sehen. Vielleicht kann man sagen, dass Silber so ein bisschen das vorwegnimmt, was bei Gold noch bevorsteht und dass ich dann sozusagen die ganze Situation nach dem ersten Quartal 2026 wieder beruhigen wird. Aber wie gesagt, interessant ist natürlich auch Platin und Pallade in dem Zusammenhang zu sehen, weil eben hier die Nachfrage aus der Industrie da ist nach guten Leitern und die sind bekanntlich dann bei den Edelmetallen zu finden und Platin und Palladium ziehen jetzt auch wieder an. Der Bitcoin zieht momentan ja nicht an, krielt eher seit einigen Monaten und das sind Monaten, die eigentlich eher so als starke Bitcoin Monate gelten. Woran liegt das Ihre Meinung nach und wie sehen Sie die Perspektiven für 2026? Also ich würde die Kryptowährung generell Bitcoin, Ethereum und Dripple z.B. nicht abschrieben, sondern ich glaube, dass wir hier 226 noch mal eine sehr sehr überraschende Momentum Momenti sehen werden in den Märkten in den Kryptomärkten. Man muss natürlich, wenn man bei den Kryptowährungen investiert ist, auch einfach das Wasser halten können. Es sind keine Underlinges, wo man einfach sagen kann, okay, hier hat man eine geringe Volatilität, sondern hier geht’s wirklich mal ordentlich zur Sache, wie wir es zuletzt gesehen haben. Ich glaube nicht, dass wir eine Trendumkehr sehen. Das ist eine klassische Korrektur, die halt größer ausfällt momentan bei Bitcoin. Das muss man aber dann auch ertragen, wenn man eben in Bitcoin investiert ist. Ich glaube, dass wir im kommenden äh Jahr auf jeden Fall sehr sehr überraschende Nachrichten noch bekommen werden. Ich könnte mir vorstellen, dass wir die eine oder andere Adaption noch sehen werden, gerade bei den äh entsprechenden Kryptowährungen, wie z.B. Ethereum und Dripple, die könnten dann eben äh Integration z.B. Finanzsystem oder natürlich auch im Konsumbereich erfahren und das wird natürlich dieses ganze Thema noch noch mal nach vorne bringen. Bitcoin an sich ist eher so eine Indexfunktion, wenn man es so will, eine wirkliche Anwendung. Bitcoin im Bereich der Realwirtschaft sehe ich derzeit nicht. Ich glaube eher, dass ich das auf andere Kryptowährungen entsprechend auswirken wird, aber durch die Dominanz eben in Bitcoin und eben wie gesagt diesen Indikatoreffekt, der dahinter steht, ist natürlich dann auch entsprechende Csteigung beim Bitcoin zu sehen. Kziele jetzt hier rauszuhalten ist immer ein bisschen schwierig, weil eben eine hohe Volatilität da ist. Aber zumindest mal glaube ich, dass wir durchaus gute Chancen haben beim Bitcoin im kommenden Jahr wieder durchaus sechsstellig zu sein, also über 100.000 1000 US-Dollar notieren könnten und dahingehend vielleicht sogar dann auch neue Höchstkurskurse zum Jahresende bei Bitcoin sehen könnten. Hab wir über viele spannende Themen gesprochen. Wollen wir vielleicht zum Schluss noch mal einen grundsätzlichen Ausblick wagen. Was wird denn 2026 für ein Börsenjahr? Was sind aus Ihrer Sicht die dominandanten Themen und wie sollten sich Anleger aufstellen? Ja, hier muss man ganz klar sagen, natürlich für Europa gilt die wie wird die Konjunktur sich weiter darstellen und hier die hohe Abhängigkeit natürlich zu China, Asien als auch in den USA. Ansonsten denke ich, dass wir in den Amerika sehr Bewertungsstände sehen. Hier kann es sein, dass wir im ersten Quartal durchaus mal die eine oder andere Luft ablassen werden. Das heißt, die Spekulationsblase wird eben Luft entweichen müssen. Das wird natürlich auch an den europäischen Märkten nicht spurigeen. Wir haben es zuletzt gesehen. Der DAX hat ja kaum Eigenleben, sondern hängt eigentlich immer wieder wie die kleine Schwester am Rockzipfel im Endeffekt der großen Schwester Wall Street und wird mit nach vorne gezogen. Also von daher denke ich, werden wir das auch im kommenden Jahr sehen. Interessant sind natürlich solche Nebenkriegschauplätze wie z.B. zb Japan, Südkorea, das sind der Dienstleister. Den ist es jetzt erstmal Schnurz, ob die KI Blase platzt oder nicht, weil die hohe Nachfrage nach Halbleitern, die im KI fähig sind, erstmal vorhanden bleiben wird und die werden unter anderem in Südkorea gefertigt durch eine SHX, durch eine Samsung Electronics als auch eben von Konzern wie z.B. eine Toshibahne Panasonic, die eben z.B. auch wichtige unabhängige Stromversorgung für die Rechenzentrum herstellen. Also, man merkt schon viele japanische Konzerne, die sind gar nicht so auf den Fokus im KI Bereich von vielen Investoren, wenn man dann denkt, na okay, das sind irgendwelche japanischen Multikonzerne, die da irgendwas mit Autos und Roboter näherstellen und natürlich auch ähm dann gehen dann gar nicht so auf dem Fokus sind. Das Thema Robotik wird im nächsten Jahr interessant sein. Wir haben wir haben ja auch schon gerade über Kryptowährung und deren Anwendung Adaption der realen Wirtschaft sprochen. Auch das Thema wird interessant sein. Ich glaube, dass 226 tatsächlich auf der einen Seite für die Old Economy so ein bisschen schwierig wird, weil die Konjunktur nicht so richtig zum zum Zucken kommt bzw. noch nicht so nachhaltig nach oben laufen kann. Aber viele Themen wie Quantum Computing, Kryptowährung und eben die Robotik in Kombination mit KI, das sind die Themen, die sich zumindest mal klar am Horizont zeigen werden und wo es viele Möglichkeiten geben wird eben dort zu investieren. Man denke nur an die Robotaxis von z.B. Tesla, das sind ja alles Themen, die in den kommenden Jahr richtig an Drive äh aufkommen oder aufnehmen werden. Und natürlich ist Tesla nicht das einzige Unternehmen, was in diesem Sektor tätig ist, sondern wir haben auch viele Unternehmen aus Asien, die im Bereich Robotaxis unterwegs sind, wo man einfach sieht, dass die Robotik dann eben in Kombination mit KI ein durchaus interessantes Thema werden wird. Also auch 2026 werden wir viele Themen haben, die spannend sind und in die Anleger dann auch investieren können. Andreas Lipco, vielen Dank. Ich bedanke mich auch. Grüße nach Kulbach und alles Gute für die Feiertage. Das wünsche ich Ihnen auch. Ja, noch Ihnen, liebe Zuschauerinnen, Zuschauer, vielen Dank fürs Zusehen und bis zum nächsten Mal.
Ein intensives Börsenjahr geht zu Ende. Es gab viele Themen, die die Schlagzeilen beherrschten. Am Aktienmarkt standen und stehen insbesondere Künstliche Intelligenz und Rüstung im Fokus. Für Erstaunen sorgt aber auch die Rally bei den Edelmetallen.
Aber auch viele Aktien, die von KI profitiert hatten, könnten unter Druck geraten. Speziell im Bereich Künstliche Intelligenz sieht Lipkow aber noch andere Möglichkeiten um zu investieren. Der Experte hält hier zwar vor allem zwei US-Schwergewichte gut aufgestellt. Außerdem rät er allerdings, besonders ein Land in Asien genau ins Visier zu nehmen.
Außerdem verrät Lipkow im Interview, wie er die Perspektiven der deutsche Wirtschaft einschätzen, wie es mit Gold und Silber weitergeht, warum Anleger den Bitcoin noch nicht abschreiben sollten und welche Themen darüber hinaus 2026 dominant sein dürften.
Hier finden Sie das Buch “Erfolgreich strategisch anlegen” von Andreas Lipkow: https://www.boersenmedien.de/produkt/buch/erfolgreich-strategisch-anlegen-3264.html
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